Allgemein

 

Allgemeine Bestimmungen für die LRP-HPI Challenge (Stand: 01.05.2012)

  • Gefahren wird nach dem DMC-Reglement, es sei denn, im LRP-HPI-Challenge Reglement steht etwas Abweichendes. Im Zweifelsfall gilt immer das LRP-HPIChallenge Reglement.
  • Alles, was in den LRP-HPI-Challenge Reglements nicht ausdrücklich erlaubt ist, ist verboten!
  • Wenn ein Challenge Veranstalter einen Fahrer nicht bei seinem Challenge Lauf starten lassen will, so bedarf dies der vorhergehenden Freigabe durch den Challengevorstand. Der Challengevorstand kann Fahrer, ohne Angabe von Gründen, von der Teilnahme an LRP-HPI-Challenge Rennen ausschliessen.
  • Im Rennen eingesetzte Technik kann bei Verdacht von den Technischen Kommissaren kontrolliert und/oder eingezogen (und von LRP kostenlos ersetzt) werden.
  • Die Startnummern dürfen nicht auf die Front- oder Seitenscheibe geklebt werden. Die Front-, Heck- und Bremslichter sowie der Kühlergrill müssen an den dafür vorgesehenen Punkten aufgeklebt oder lackiert werden. Grund: Optische Nähe zu 1:1 Rennwagen.
  • Die Radausschnitte in der Karosserie müssen ausgeschnitten sein. Die Felgen dürfen von der Seite betrachtet nicht von Teilen der Karosserie überdeckt sein.
  • Dauert ein Vorlaufdurchgang aufgrund geringer Teilnehmerzahl weniger als 60 Minuten, können die Vorlaufzeiten dem Reglement nach erhöht werden. In den Klassen, bei denen als Finallaufdauer eine Bandbreite vorgegeben ist, entscheidet der Rennleiter welche Laufdauer gefahren wird. Er kann die Fahrer fragen, er kann die TKs fragen, aber die finale Entscheidung liegt beim Rennleiter.
  • Bei Regen entscheidet der Rennleiter, ob das Rennen fortgesetzt wird oder nicht. Die Meinung der Fahrer (Umfrage) sollte er mit in seine Entscheidung einbeziehen. Die endgültige Entscheidung liegt aber beim Rennleiter alleine.
  • Streichresultate: Bei mehr als 5 gefahrenen (Gesamtzahl aller stattgefundenen Regionalläufe pro Region) Läufen in der Saison 2, bei mehr als 10 Läufen 3, bei mehr als 15 Läufen 4 usw. Bei Punktgleichheit entscheidet das beste Einzelergebnis. Ist dieses Einzelergebnis gleich, so zählt wer an mehr Rennen teilgenommen hat.
  • Kugellager an allen Achsen sind freigestellt.
  • Classic, Rookie und Formel 1 Challenge: Die folgenden Teile können auch von anderen Herstellern bei der LRP-HPI-Challenge verwendet werden. ALLE Teile müssen kommerziell im Handel erhältlich sein. Allgemeine Sachen wie:
    • Ritzel (Zähnezahl muss markiert sein)
    • Schrauben, Muttern, Radmuttern und Unterlegscheiben (alle nur aus Stahl)
    • Motor Kühlkörper / Servohörner, Servosaver
    • Difföle und Federn zur Härteeinstellung der Kegeldiffs
    • Antennenrohre / Antennenbefestigungen
    • Empfängerakkuhalterungen (z.B. Klettband) / Karosserieclipse / Transponderhalter
    • Dämpferspacer (um die Fahrhöhe einzustellen) und Dämpferöl
  • In der Classic-Challenge und Formel 1-Challenge dürfen auch Radmuttern aus Aluminium verwendet werden.
  • Die Motoren dürfen nur im Originalzustand gefahren werden. Ausnahmen, siehe Reglement der einzelnen Klassen.
  • Bei Rennen auf Asphalt sind in den Klassen Rookie, 17.5T und Stock max. 2 Satz Reifen pro Veranstaltung pro Fahrer pro Klasse zugelassen.
  • Zur Reinigung der Reifen sind außer dem im Reglement erlaubten Haftmittel NUR leicht flüchtige Mittel wie z.B. #65120 LRP Blue Factor X-Tra Cleaner 2 oder Bremsenreiniger erlaubt. Explizit verboten ist die Verwendung von anderen Schmiermitteln oder nicht flüchtigen Substanzen.
  • Das externe Erwärmen der Akkus ist zu jedem Zeitpunkt in allen Klassen verboten.
  • In der Rookie-Challenge gilt: Power-Kondensatoren dürfen nicht zur Unterstützung der Antriebsmotorspannung eingesetzt werden. Also z.B. nicht zwischen Akku/Regler und Regler/Motor gelötet sein. Der Einsatz von Kondensatoren am Empfänger, zur Glättung der Versorgungsspannung, ist erlaubt.
  • Punkte für die Regionaltabellen werden nach der LRP-Punktetabelle vergeben.

 

Vorläufe

  • Es müssen bei jedem Rennen mindestens 3 Vorlaufdurchgänge gefahren werden.
  • Deutschland: Die Vorläufe werden nach der EFRA Punkteregelung ausgewertet. Der Sieger eines Vorlaufdurchgangs erhält 0 Punkte. Der Zweitplatzierte erhält 2 Punkte, der Dritte 3 Punkte, der Vierte 4 Punkte, usw. Bei 3 gefahrenen Läufen wird 1 Lauf gewertet. Bei 4 oder mehr gefahrenen Läufen werden 2 Läufe gewertet. Im Falle von Punktegleichheit entscheidet zuerst die Punktezahl im punktbesten Lauf, danach Runden und Zeit des punktbesten Laufs. Bei weiter bestehender Gleichheit entscheiden dann Runden und Zeit des 2. gewerteten Laufs.
  • Österreich: Die Vorläufe werden nach Runden + Zeit gefahren. Gewertet wird der beste Vorlauf. Ab 4 Vorläufen werden 2 Vorläufe gewertet.

 

Finalläufe 

  • Die A-Finale müssen 3 mal ausgefahren werden. Alle weiteren Finale werden 2 mal gefahren. Formel 1 Finale werden nur je 1x, über je 20 Minuten ausgetragen. Das/die Formel 1 Finale finden nach dem zweiten Durchgang der A-Finale statt. Die Finale werden nach der EFRA Punkteregelung ausgewertet. Der Sieger eines Finales erhält 1 Punkt. Der Zweitplatzierte erhält 2 Punkte, usw. Bei 3 gefahrenen Läufen werden 2 Läufe gewertet. Bei 2 gefahrenen Läufen wird 1 Lauf gewertet. Im Falle von Punktegleichheit entscheidet zuerst die Punktezahl im punktbesten Lauf, danach Runden und Zeit des punktbesten Laufs. Bei weiter bestehender Gleichheit entscheiden dann Runden und Zeit des 2. gewerteten Laufs.
  • Austragungsmodus für die Elektro Klassen ist der HoA (Heart of America) Modus.
  • Ab zehn Vorlaufgruppen darf die Mindestfahrzeit aller Klassen in den Finalen (Formel 1 ausgenommen) auf fünf Minuten gekürzt werden.

 

DM Qualifikation

  • Man muss mind. drei regionale Wertungsläufe (egal in welcher Klasse) gefahren sein, um an der DM startberechtigt zu sein. Außerdem gilt: Alle Fahrer, die bei einem DM Finale in der Klasse (H)EGTWMO innerhalb der letzten 3 Jahre das A-Finale erreicht haben, sind von der DM Teilnahme ausgeschlossen. Erreicht ein Fahrer in einem Zeitraum von 2 Monaten vor der Challenge DM eines dieser Finale, so gilt für ihn die Regelung erst ab dem nächsten Jahr.

 

ÖM Qualifikation

  • Man muss mindestens 3 regionale Wertungsläufe in der betreffenden Klasse gefahren sein, um an der ÖM startberechtigt zu sein. Außerdem gilt: Alle Fahrer, die bei einer ÖFMAV ÖM (außer der Standardklasse) während den letzten beiden Jahren unter den ersten 10 der Endrangliste platziert waren, sind von der Teilnahme an der ÖM ausgeschlossen. ÖFMAV ÖM-Klassen mit weniger als 30 Teilnehmern werden nicht berücksichtigt.

 

Titelgewinner

  • Wer einen DM/ÖM Titel in der GTI/Classic Klasse gewonnen hat, darf bei der DM/ÖM nicht in der Classic Klasse starten. Wer einen DM/ÖM Titel in der 17.5T/ Stock (bis 2009) K lasse gewonnen hat, darf bei der DM/ÖM nur noch in der Stock Klasse starten. Diese Regel gilt nur für die DM/ÖM. Die Einschränkung durch den Titelgewinn gilt nur in den 3 Kalenderjahren nach dem Titel.

 

LiPo Ladevorschriften

  • Die maximale Ladespannung/Leerlaufspannung darf 8,40V nicht überschreiten. Eine Überprüfung kann jederzeit vom Challenge TK durchgeführt werden. Es gilt die gemessene Spannung auf dem Voltmeter des Challenge TK.
  • Alle Fahrer, die beim Messen eine höhere Akkuspannung als 8,40V haben, dürfen ihren Akku nochmals entladen und am Lauf teilnehmen. Liegt die Akkuspannung allerdings über 8,44V, darf der Fahrer den Lauf nicht bestreiten.
  • Das Entladen muss am Ladegerät oder im Auto durch Gasgeben geschehen. Es ist explizit nicht erlaubt, den Akku auf der Strecke leerer zu fahren.
  • Sollte ein Fahrer eine zu hohe Akkuspannung haben darf sich durch die ganzen Entladeaktionen der Start des Laufs nicht verschieben. Die Rennleitung ist nicht dazu verpflichtet auf Fahrer zu warten, die eine zu hohe Akkuspannung haben.
  • Es darf nur mit einem für LiPo geeigneten, handelsüblichen, Balancer geladen werden. Ein Balancer muss zu jeder Zeit des Ladevorgangs am Akku funktionsfähig angeschlossen sein. Ein LiPo-Sack ist nicht vorgeschrieben.
  • Das Hardcase darf weder gesplittert, noch durchgeschliffen sein. Insbesondere darf kein Zugang zu den Zellen möglich sein.
  • Der Verstoß gegen die o.g. LiPo Laderegeln wird mit harten Strafen belegt, Nichtzulassung zum Start des Laufes, Ausschluss aus der Veranstaltung u.ä.